#3 Wenn der Mitarbeiter dich an den Rand des Wahnsinns bringt
Shownotes
🎙️ #3 - Jede Führungskraft kennt ihn: den Mitarbeiter, bei dem Konflikte, Widerstand und Ärger sich immer wieder wiederholen. In dieser Folge sprechen Alex und Petra über die Psychologie hinter schwierigem Verhalten, das Eisberg-Modell nach Watzlawick und wie du als Chef das nächste Gespräch konkret anders führst. Mit einer goldenen Abschlussfrage, die alles auf den Punkt bringt.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Die Chefsprechstunde.
00:00:02: Herzlich willkommen zurück bei die Chefsprechstunde!
00:00:04: Heute geht es um ein Thema, das viele Führungskräfte beschäftigt nämlich der schwierige Mitarbeiter also nicht der, der einfach mal einen schlechten Tag hat sondern die Person, bei der sich Konflikte widerstand oder eben auch sehr ärger irgendwie immer wieder wiederholen.
00:00:24: und die Frage ist ja Was macht man damit?
00:00:28: Wie bleibt man professionell und wie kann man das so verändern, dass Arbeit wieder funktioniert.
00:00:35: Und mit diesen einhaltenen Worten möchte ich dich liebe Pietra mal wieder ganz ganz herzlich begrüßen.
00:00:39: schön, dass du da bist
00:00:41: Hallo Alex Ein tolles Thema.
00:00:44: Ja,
00:00:45: ein Thema wo wir uns im Vorfeld schon so viele Personen überlegt haben und wie glaube ich jeder irgendwie kennt der?
00:00:53: Absolut!
00:00:54: Und ich höre das auch in meiner Praxis immer da kriege ich Schilderungen von Menschen.
00:01:03: Da bin ich mir nicht sicher, ob ein Science-Fiction oder Gruselfilm gerecht werden würde.
00:01:09: So schlimme Menschen gibt
00:01:11: es!
00:01:11: Teilweise wirklich wie in einem Film.
00:01:12: Du denkst das ist so überzeichnet?
00:01:14: Das ist so überspitzt und so überdreht?
00:01:16: Ja dass solche Leute gibt.
00:01:20: Mir wird ja oft berichtet die hätten Narzisten und toxische Mitarbeiter.
00:01:25: Da bin ich ja immer, immer sehr verwundert.
00:01:28: Deshalb an der Stelle Alex.
00:01:33: Dann kommst du auf mich beim Thema Topfisch und das...
00:01:35: Hast du auch schon mal einen schwierigen Mitarbeiter gehabt?
00:01:40: Erzähle mal!
00:01:42: Ich war früher in der Klinik und da gearbeitet habe, hatte ich so ein kleines Team geleitet und ich war sehr jung damals.
00:01:51: vielleicht gleich grad dreißig, wenn überhaupt.
00:01:53: Und ich war aber schon abprobiert.
00:01:55: Also sprich hatte er schon mal psychologischen Psychotherapeuten und deswegen durfte ich da ein kleines Team leiten... ...und dann kam so einer, nennen wir ihn einfach mal aus Anonymitgliedsgründen Hubert.
00:02:06: Okay, Hubert!
00:02:07: Und dann kannte sie auch Hubert, da war ich auch ein bisschen älter als ich, war aber noch in Ausbildung zu, also in Ausbildungen zum Psychotherapeutin.
00:02:16: Das war echt schwierig mit diesem Hubert weil der war so voll von sich überzeugt.
00:02:23: Und dann haben wir Teambesprechungen und dann habe ich halt dann so gesagt, Mensch, und ich fände es jetzt eigentlich ganz gut, wenn das so und so angehen würde.
00:02:29: Ja?
00:02:30: Und dann kam der Hubert und meinte da immer, ja, aber wir könnten doch auch das Ganze anders aufziehen!
00:02:36: Wie wär's denn?
00:02:36: Ich hab' das mal vorbereitet... Wir können es doch so-und-so machen!
00:02:40: Du Alex!
00:02:40: Sagen wir mal so unter uns.
00:02:42: Unter uns.
00:02:43: Schönen Tag dazu.
00:02:44: Was hast du dann im Kontakt mit Hubert so erlebt?
00:02:49: Also ich war schon.
00:02:50: Wenn ich mal ganz ehrlich bin, wenn ich mal sehr ehrlich bin.
00:02:53: Ich war von Minute eins an hat mich der total angroge gemacht.
00:02:58: Der hat mir so richtig, richtig aggressiv gemacht weil er so ... dem konnte man nicht sagen!
00:03:05: Das war wie gegen eine Gummibandrehe irgendwie.
00:03:08: Also er hat dich aggressiv gemacht und was ist denn da bei dir passiert?
00:03:15: Was war also dein Selbstverständnis, was du damit zu einem machen
00:03:18: musst?!
00:03:19: oder was du dazu tun hast als junge Führungskraft?
00:03:22: Also, ich hab dann halt schon natürlich probiert ihn zu sein.
00:03:24: Du passen auf, schau mal...
00:03:26: Ich bin der Chef!
00:03:27: So habe ich das nicht gesagt.
00:03:29: Aber ich hab versucht es ihnen zu verstehen und zu sagen, dass er das versteht.
00:03:36: Das war mir wichtig, dass wir das jetzt gerne bitte so machen weil ich hab ja die Erfahrung und auch die Verantwortung Und mein Name steht da drauf auf dem Ganzen Hat ihm aber nicht interessiert.
00:03:46: Ja, er hat mir dann ins Gesicht gestrahlt und hinten drum hat er uns ein eigenes Ding gemacht.
00:03:53: Das ging mit ganz weit so und ich habe mit ihm mehrere Gespräche geführt und er war also es kam nie zu einem Streit.
00:04:05: Er hatte immer mich angestrahlt manchmal sogar ja-ja gesagt Und am Ende ist was ganz anderes passiert und das war mehrere Male so.
00:04:13: Irgendwann musste es dann nach oben eskreditieren, und dann gab's halt vom Chefarzt eine Ansage oder auch dann irgendwann der... Also er wurde dann versetzt letztlich irgendwann, weil sie einfach nicht geklappt hat.
00:04:25: Ich muss zu meiner Ehrenrettung aber dazusagen Es hat auch woanders nicht geklappt.
00:04:29: Ja also es war ein unführbarer Mitarbeiter glaube ich in meiner Vorstellung
00:04:36: Und nachträglich, was denkst du?
00:04:40: Was hätte da helfen können.
00:04:41: Was hätte der müssen wenn man saubern hätte können?
00:04:46: Ja, der hätte glaube ich... Also ich glaube das große Dilemma war dass er tatsächlich nachzustisch sehr stark unterwegs war und dass es nicht in seinen Selbstwertkonzept reingepasst hat, dass ihm da jetzt jemand Anweisungen gibt, der junger ist als er.
00:05:07: Das war für ihn eine Mega-Kränkung, das ging gar nicht und deswegen musste er sich dagegen wehren.
00:05:14: Also ich glaube dass das Hauptproblem mit dieser Nazismus der da vorgelegen hat.
00:05:21: Also er hätte deine Rolle akzeptieren müssen?
00:05:24: Er hätte meine Rolle akzipieren müssen.
00:05:27: was glaubt ich, die schabbt hätte wenn ich irgendwie fifty fünfzig Jahre alt gewesen wäre damals weißen Rauschebad gehabt hätte und einfach alten erfahren gewesen wäre, dann hätte es glaube ich eher geklappt.
00:05:39: Vielleicht hätte ich aber auch ein bisschen mehr in den Bauch pinseln müssen.
00:05:44: Ich glaube das habe ich ihm nicht gemacht weil er mich einfach so sehr genervt hat.
00:05:48: Aber wenn ich gesagt hatte der Mensch...
00:05:49: Also Wertschätzung hast du dem nicht wirklich hingegen gebracht?
00:05:52: Nein, das ging nicht!
00:05:54: Der hat mich so genervt.
00:05:56: Es ging einfach nicht.
00:05:57: Na toll.
00:05:58: Soll man wirklich weiter machen ja?
00:06:00: Weil dann würde mich nämlich jetzt an dieser Stelle Vielleicht auch wie Erden.
00:06:04: Und der Punkt interessieren, was da bei einem so genannten schwierigen Mitarbeiter denn wirklich abgeht und was dahinterstecken könnte?
00:06:11: Wir sollten es wirklich mal wagen... Sollen
00:06:12: wir das machen?
00:06:13: ...und
00:06:13: die andere Perspektive mal öffnen.
00:06:15: Ja.
00:06:16: Vielleicht macht das Sinn bevor ich mich hier im Kopf und krank.
00:06:19: Weil es gibt ja so ein ganz kluges Zitat und das heißt Es gibt ja gar keine schwierigen Mitarbeitern nur schwierige Dynamik!
00:06:26: Das habe ich auch schon mal gehört.
00:06:28: Aber du, noch einmal für unsere Hörer Der Psychologe Herr Witt hatte eine Mitarbeiter, da ging es nicht anders.
00:06:38: Na also... Gut ich glaube wir müssen uns wieder seriös werden?
00:06:41: Ja, also
00:06:44: was steckt denn eigentlich hinter diesem sogenannten störenden Verhalten?
00:06:50: und was könnte sich deine Mitarbeiter eigentlich denken?
00:06:53: Machen wir mal in Perspektiven weg.
00:06:55: Machen weil ich glaube tatsächlich ist das die einen sehr starkes tool um da eben nicht in solche fallen rein zu tappen wie ich es, ja wie das mitteiler passiert ist dass man sich will okay warum isst er so?
00:07:10: was braucht der?
00:07:11: was triggert den?
00:07:13: und ja warum verhält sich der so?
00:07:14: weil ich bin tatsächlich tief und fest überzeugt eigentlich gibt's sehr wenige wirklich boshafte menschen meistens.
00:07:23: Agieren die halt vor einem bestimmten hintergrund und vielleicht auch von dem bestimmten defizit irgendwas brauchen was dir aber nicht kriegen Was, was glaubt?
00:07:32: Also wenn du jetzt zum Beispiel ja meine Mitarbeiter den Hubals dir vorstellst.
00:07:36: Was könntest du dir vorstellen, was hat dem gefehlt?
00:07:38: Ja also ganz das Erste tat er mir schon leid.
00:07:42: Was
00:07:43: der tat dir leid?
00:07:43: Mitgefühl gekriegt weil er sich wahrscheinlich sehr gekränkt gefühlt hat.
00:07:48: Also Grenkung!
00:07:49: Er lebt...er hatte dich ja öfter mal informiert über andere Möglichkeiten Habe ich gehört?
00:07:56: Und er hat dafür gar keine Wertschätzung gekriegt.
00:07:59: Ja, das stimmt.
00:08:01: Und vielleicht ist ja einer der braucht da einfach ... Das Gefühl viel Beitrag zu leisten und wird's halt gerne auf seine Art und Weise richtig machen.
00:08:14: Die Erfahrung, weil er scheint ja älter gewesen zu sein, die Erfahrung wurde auch nicht gewürdigt von dir!
00:08:21: Dass eher so ein so viel mehr Lebenserfahrung hat.
00:08:24: Ja,
00:08:25: schon älter ist, dass er schon länger in dem Bereich tätig war, egal in welcher Rolle aber halt schon länger da wurde nicht gesehen.
00:08:36: und vielleicht ist ja auch jemand der ganz hohes Interesse hat Dinge zu verbessern.
00:08:46: Der Dinger anschieben will?
00:08:48: Könnte auch sein!
00:08:50: Könnte sein... könnte sein.
00:08:54: Also ich glaube, der hatte durchaus seine Momente.
00:09:00: Mein Gefühl ist tatsächlich, er hatte vor allem ein großes Bedürfnis nach Anerkennung und nach Großartigkeit, nach hey schau an was für ein brillanter Kopf er ist!
00:09:15: Und das ist dieses nazistische Thema, das ich vorhin schon meinte... ...und das hat er dann nicht bekommen.
00:09:22: Dieses Gefühl der Großheitigkeit hat da bei uns im Team sowohl von mir als auch von anderen nicht bekommen, weil er das einfach krass übertrieben hat mit seiner harten Weise.
00:09:30: Aber klar!
00:09:31: Das ist das was wir ihm hätten geben müssen und dann hätte es vielleicht anders laufen können.
00:09:35: Wer weiß?
00:09:37: Also vielleicht auch nicht, aber vielleicht auch schon.
00:09:39: Ja, eine schwierige Frage.
00:09:41: jetzt nachträglich ist man natürlich gescheitert.
00:09:45: Aber prinzipiell ich habe dich ja schon ein bisschen... gefragt, aber wenn wir jetzt nur mehr auf dein Ego zurückgehen oder eigentlich überhaupt auf das Ego.
00:09:53: Das bei Erführungskräfte dann ja erleben mit so jemandem.
00:09:57: Ja.
00:09:58: Das ist schon ein Thema da meldet sich das EGO.
00:10:00: Ja vorhin.
00:10:01: Du hast gesagt du bist aggressiv geworden, aber da könnten schon noch andere Wirkmechanismen aktiv werden.
00:10:08: Ich könnte mir vorstellen, dass es auch eine Grenkung was die Rolle betrifft.
00:10:14: Wer hat nicht ernst genommen?
00:10:15: Genau,
00:10:15: das ist eine Nicht-Beachtung.
00:10:17: Da ist jemand, der erkennt nicht an, dass es da eine gewisse Rangreihe gibt und keine Spielregeln gibt.
00:10:24: Der latscht doch einfach drüber.
00:10:27: Und klar!
00:10:28: Das hat mich schon sehr gekränkt...
00:10:30: An dieser Stelle wäre es ja eine Projektion Alex.
00:10:33: Also du hast bei ihm ja nicht gewürdigt und er bei dir nicht.
00:10:37: Wenn du es jetzt aktiv gespürt hättest, wo ich fühle hier herab gewürdigt, dann könnte das auch ein Signal dafür sein dass sich der Mitarbeiter genau so fühlt.
00:10:47: Möglich!
00:10:48: Also wer da schon bisschen mehr Zugang gehabt hat kann durchaus hin und wieder darüber nachreflektieren was er spürt und vielleicht ist es gleiche was der Mitarbeiter spürte.
00:10:58: im Sinne von Projektion
00:11:00: muss aber nicht immer sowas sein.
00:11:01: ich glaube letztlich ist es ja also.
00:11:03: was glaub ich sehr oft vorkommt bei solchen schwierigen Mitarbeitenden ist natürlich schon dieser Punkt dass ich mich in meiner Rolle als Führungskraft nicht respektiert fühle.
00:11:13: Ich glaube, das ist sehr häufig.
00:11:15: Das war jetzt bei mir der Fall.
00:11:17: Das ist, glaube ich, bei vielen, vielen anderen der Fall und... ...ich glaube dass es an dieser Stelle dann automatisch schwierig wird.
00:11:27: Ja!
00:11:27: Weil die wenigsten Führungskräfte sagen dann, oh ja, super!
00:11:31: Macht er nicht,
00:11:32: macht ihr auch nichts?
00:11:32: Super,
00:11:33: dass du so ein aufmüpfiger Querolant bist, das sagt ja fast keiner.
00:11:38: Ich kenne sie im Gegenteil Alex.
00:11:39: da sind welche bei mir in der Praxis und die sagen dann also die respektieren mich nicht.
00:11:45: ich glaube ich bin auch für diesen Führungsjob nicht gut genug.
00:11:48: Ja genau das kann ganz schnell noch eine Nummer weitergehen dass man sich selbst total in die Pfanne haut oder hinterfragt oder ins Zweischengerät.
00:11:57: also kann ich das überhaupt.
00:11:58: hat er vielleicht rechts?
00:12:00: Ja, dass man sich selber dann in Frage stellt und sagt vielleicht kann ich das einfach nicht.
00:12:04: Ich bin... Ich schaffe es nicht, ja?
00:12:06: Dass so jemanden zu führen oder dieser Aufgabe gerecht zu werden.
00:12:13: Also dieses persönliche Versagen spielt eine große Rolle.
00:12:16: Wollen wir doch einmal schauen ob die Psychologie uns dahinter also diese Psychologie, diese Dynamik, die da verborgen ist, ob es der psychologische Erklärung dafür gibt.
00:12:28: hast du eine Idee, ob's aus der Literatur Ein ein brauchbares Modell gibt für uns.
00:12:34: Also wir haben ja schon gemeinsam auch viel recherchiert und es war gar nicht so einfach, aber wir haben dann doch mit ein bisschen ein bisschen Recherche, ein bisschen Nerven oder ein bisschen Chat GBT das Eisberg-Bodel nach Paul Batz da weggefunden und ich finde dass ist super gut passend und ich erklär mal ganz
00:12:51: kurz worum's
00:12:52: so geht.
00:12:53: Also nicht dieses klassische, es gibt ja dieses Iceback-Modell wo es so die bewussten Anteile gibt.
00:12:57: Die überwasser sind und da gibt's unter Wasser die unbewussten Antheile.
00:13:00: Das ist nicht gemeint sondern eine Art zwei Ebenen Kommunikation.
00:13:04: Und zwar die Grundidee ist die jede Botschaft hat ja eine Sachebene also das was gesagt wird und eine Beziehungsebene das was gemeint ist Auch so ein bisschen wie bei den vier Ohren von Schulz von Thun.
00:13:18: Aber wir beschränken uns das mal nur auf diese zwei Ebenen.
00:13:21: Warte, lass mich mal kurz verstehen was denn Herbert betrifft?
00:13:25: Hubert!
00:13:26: Hubert heißt da, Entschuldigung, Hu... Hubert sagt Das könnte man auch ganz anders machen Alex Ja und Was ist jetzt da die Sachbotschaft?
00:13:40: Und was ist die Beziehungs-Botschaft?
00:13:43: Die Sachbotschaft ist, das könnte man anders machen.
00:13:48: Aber in dem Fall kam ja auch eine Beziehungs-Botschaft bei dir, der respektiert mich nicht.
00:13:55: Das kam bei mir an?
00:13:58: Ja!
00:14:02: So ungefähr könnte man sich das Modell vorstellen.
00:14:06: Ich habe da eine gewisse Vorstellung gehabt, Resführungskrafts und er sagt, das könnte man ganz anders machen.
00:14:10: Und im Grunde des was bei mir als Beziehungsbotschaft ankam war hey ich weiß es besser als du dabei hatte der viel weniger background viel weniger ausbildung viel weniger erfahrung viel weniger alles.
00:14:20: ja.
00:14:21: aber er dachte er weiß ist besser und bei mir ist natürlich etwas getriggert.
00:14:25: logisch.
00:14:26: also diese zwei ebenen
00:14:27: diese zwei ebenden.
00:14:28: und was halt passiert ist dass die meisten führungskräfte in dem fall ich auch in den beispiel auf der sachebene antworten Ja, also da kommt ihr an der kommt dir ansage hey das könnte man auch anders machen und dann sage ich ne das kann man nicht anders machen.
00:14:45: Weide so und so war der Plan.
00:14:48: so haben wir es festgelegt weil so steht im Lehrbuch
00:14:50: zum Beispiel.
00:14:51: du hast dich erklärt?
00:14:52: Ich habe halt eine Antwort gegeben auf zahrehende.
00:14:56: Und was er aber eigentlich auf der Beziehungsebene hätte hören wollen wäre gewesen Hey mega dass du dir Gedanken machst.
00:15:05: ich schätze deine brillanten Ideen sehr, lass uns überlegen wie wir das mit einbauen können.
00:15:13: Das wäre wahrscheinlich auf der Beziehungsebene was gewesen.
00:15:16: wo er dann anders weiter gemacht hätte könnte ich mir gut vorstellen.
00:15:22: Das heißt
00:15:23: in diesem Modell würde man sich nicht auf die Sachebene beziehen?
00:15:28: sondern auf die Beziehungsebene.
00:15:30: Also das heißt, er stört mich jetzt total in seinem Wirkengrad oder in seiner Art mit mir zu sprechen und ich gehe nicht auf das ein was er sagt, sondern ich gehe ein auf die emotionalere Seite.
00:15:46: Genau also im Grunde ist es ja so wenn wir nur auf der Sache inne bleiben dann führen wir ein Gespräch.
00:15:52: Wenn wir aber auf die beziehungsimne gehen dann führen auch die Personen Ja, aber dann haben wir eine Möglichkeit da wirklich ... eine Veränderung zu bewirken.
00:16:00: Wirklich die Person zu erreichen und auf der Sache eben ist es halt einfach nur blah-blah.
00:16:05: Aber im Grunde wäre halt immer so eine Möglichkeit, sowas zu sagen wie Hey!
00:16:10: Ich sehe gerade du bist im Meeting so und so gewesen.
00:16:16: Brauchst Du was?
00:16:17: Kann ich Dir irgendwas Gutes tun?
00:16:18: Ist irgendetwas fehlt grade irgendwas?
00:16:20: Könntest du ein
00:16:20: Hubert?
00:16:21: Ich seh, du bist dagegen.
00:16:22: Zum Beispiel?
00:16:24: Okay
00:16:24: ja gar nicht so schwer
00:16:25: oder?!
00:16:27: Ja, also ich glaube die Theorie ist easy.
00:16:32: Ich glaube schwer ist dieses in dem Moment einen Schritt zurücktreten und sich das durch diese auf diesen zwei Ebenen klar zu machen.
00:16:43: Dass es gerade eine Ebene betrifft... Also dass es gerade ein Sachebene betriffe aber um die geht's eigentlich gar nicht.
00:16:51: Also wenn wir uns jetzt noch ein bisschen mehr in die Praxis rein bauen.
00:16:56: Und sozusagen, was könnten unsere Zuhörer morgen gleich anwenden?
00:17:00: Wenn sie einen schwierigen Mitarbeiter haben... Was wäre das aus deiner Sicht, wenn wir auch auf dieses Modell da noch mal ein bisschen eingehen?
00:17:08: Also ich glaube cool wär's, wenn es gelingen würde dass ich mich vielleicht erstmal alleine sogar hinsetze und mir überlege hey!
00:17:18: Was
00:17:19: braucht mein
00:17:19: Hubert?!
00:17:21: Ja, genau darum geht es.
00:17:23: Der hat ja irgendwie ein Defizit.
00:17:25: Er hat einen Nied, er hat irgendwas was er braucht und scheinbar kriegt das von mir nicht und deswegen fühlt er sich auf die Sau.
00:17:34: Und das heißt ich muss für mich überlegen okay was könnte das sein?
00:17:36: Was der braucht dass ich fährt schon mal mit mich so ein bisschen darauf vorbereite und dann ist natürlich gut im nächsten Schritt zum Hubet hinzugehen zu sagen hey pass mal auf wir sind das aufgefallen.
00:17:48: Ich schätze dich und deinen Einsatz hier sehr.
00:17:50: Mir ist es wichtig, dass du dich wohl fühlst, das du dich gut einbringen kannst.
00:17:53: Was brauchst du dafür von mir?
00:17:54: oder fehlt dir irgendwas?
00:17:55: Also dass wir eben auf seinen Bedürfnis eingehen was da gerade vielleicht noch nicht ganz erfüllt ist.
00:18:01: Das wär mal der erste Impuls, eher die erste Gedanke.
00:18:10: Ja.
00:18:10: Und vielleicht mit so einem ganz schwierigen Mitarbeiter könnte man dann auch als zweite Idee, wenn man schon beim Reflektieren isst sich überlegen, was bedroht mich bei dem jetzt wirklich?
00:18:27: Ja.
00:18:29: Bin ich da in meinem Ego-Bedroh oder Bedroht der meine Ergebnisse die ich erzielen will?
00:18:35: Oder macht er etwas kaputt... oder macht er vielleicht gar nichts kaputzt und ist...?
00:18:42: Oder vielleicht bedrohte man eine Position?
00:18:44: Vielleicht
00:18:44: bedrohe das auch wichtig!
00:18:48: Und darüber Klarheit zu... bekommen, worüber muss man wirklich reden?
00:18:53: Nicht über alles muss man richtig reden.
00:18:57: Im Gegenteil ich glaube sogar wenn ich merke dass mich was bedroht dann ist das ja nichts was in dem ins Gespräch gehört.
00:19:03: mit Hubert und das muss ich mir selber irgendwie klar kriegen sondern mit Huber geht es um das was er braucht.
00:19:10: Du weißt ja ich komme aus einem Handwerksunternehmen Betrieb und wenn ich da herkomme... Was braucht mein
00:19:16: Hubert?!
00:19:18: Dann lachen die alle.
00:19:20: Und da hab ich ja immer gelernt, also die würden sich solche Fragen erstens nicht stellen.
00:19:26: aber sie stellen sich wirklich eine Frage um was geht's denn?
00:19:30: Was muss denn jetzt sein und das ist wirklich hilfreich mal kurz runterzukommen bei sich wieder anzuhören und sagen was gehts denn hier nur weil er vielleicht ein schräger Vogel ist oder was, was ich, was er für Probleme hat.
00:19:48: Worum geht es denn wirklich?
00:19:49: Vielleicht kann man auch tatsächlich mit einem schwierigen Mitarbeiter einmal über seinen eigenen Schatten springen und tief durchatmen und sagen so!
00:19:58: Und die Ergebnisse bitte bis übermorgen.
00:20:01: Zum Beispiel... Was ich mir gerade noch gedacht habe ist eigentlich ... Oder was manchmal glaube ich wirklich hilft, dass wenn man auch wiederum über sein Schatten springst und den Hubort halt dann fragt hey wie war der Mauerende?
00:20:13: Erzähl mal, was hast du so
00:20:14: gemacht?!
00:20:14: Ja
00:20:15: Und schon ist man auf einer ganz anderen Ebene und lernt neue Facetten kennen.
00:20:19: Und vielleicht, das hat mir immer ganz oft geholfen bei Menschen die ich wirklich schwierig kann.
00:20:24: Ich hatte mit einigen schwierigen Menschen zu tun also auch als viele schwierige Patienten.
00:20:30: Und mir hat es oft gehofft eine Sache zu finden wo ich sage hey da mag ich die Person so richtig.
00:20:38: Weil sie zum Beispiel total verantwortungsbewusst ist oder weil ihr z.B.
00:20:42: einen Mega-Lächeln habt auch Bayern-Fan ist oder weil die zum Beispiel irgendwas hat, wo ich sage hey da kann nicht andocken.
00:20:49: Und vielleicht finde ich beim Hubo irgendetwas wo ich ja wo ich andocke kann.
00:20:53: Genau!
00:20:55: Wir haben noch einen Punkt wie man mit so jemandem spricht.
00:21:01: wenn man schon nochmal sagt jetzt müssen wir mal über unsere Zusammenarbeit sprechen weil irgendwie dysfunktional.
00:21:13: Irgendwie stehen wir uns miteinander im Weg, ja?
00:21:16: Vielleicht lieber so oder?
00:21:20: Wie geht denn dann so ein Gespräch mit einem schwierigen Mitarbeiter und worauf muss man da besonders aufpassen?
00:21:26: Ich empfehle immer also wirklich immer eigentlich ist es das Gespräch dass man immer so führen sollte nämlich startend mit Beobachtung.
00:21:35: mir fällt auch das.
00:21:37: Mir kommt vor Wir stehen uns miteinander in dem Weg weil ich verstehe dich manchmal nicht und ich habe das Gefühl, du verstehst mich auch nicht zum Beispiel wie gestern.
00:21:48: Dann kann man es sagen bei mir wirkt es so und dann kann man sagen, wie siehst Du das?
00:21:55: Und dann kann Man zum Schluss enden mit Wie wollen wir's denn in Zukunft haben?
00:22:00: Eigentlich gehts also als letzten Tipp eigentlich für die Praxis da Da immer darum, wenn ich mich schon so unterscheide von jemandem dann bewusst zu schauen wo gibt es ein gemeinsames Verständnis von irgendetwas.
00:22:14: Ja
00:22:15: vielleicht nochmal ganz kurz zurück und du sagst wir machen.
00:22:18: erst die Beobachtung?
00:22:19: ja
00:22:20: mir ist aufgefallen das ja dann kommt die Wirkung.
00:22:22: das führt dazu dass so und wie wollen was in den Zukunft haben.
00:22:27: da ist glaube ich schon wichtig dass sich selber auch ein bisschen was mit reingebe also nicht dem das ganze Spielfeld überlasse.
00:22:33: Du
00:22:33: meinst die Erwartung?
00:22:35: Ja!
00:22:35: Absolut, kein Spielfeld zu überlassen.
00:22:39: Sondern was sage ich?
00:22:40: Was wäre ein guter Satz?
00:22:42: Aus meiner Sicht möchte ich gern mit dir vereinbaren.
00:22:50: Lass uns doch vereinbaren dass... Ich würde sie in zwei Wochen wieder kontrollieren.
00:22:56: Genau,
00:22:56: ich schlage vor das.
00:22:57: Lass uns ein paar Wochen mal zusetzen und dann schauen wir wie es lief und was man vielleicht anpassen muss usw.
00:23:07: Ich glaube auch, dass sind so Gespräche ... Das erlebe ich leider auch sehr oft bei Führungskräften.
00:23:13: Dass sind so Gespräche die führt man nicht gern oder?
00:23:16: Also das sind ganz unangenehme Gespräche.
00:23:19: Und wenn man könnte würde man die lassen auf jeden Fall!
00:23:22: Die werden auch nie angenehmer.
00:23:26: Aber ich glaube, dieses Modell, was du halt erzählt hast mit Sachebene und Beziehungsebene – das ist oftmals in die Deshalb so unangenehm, weil es ein Endlos-Pingpong ist.
00:23:37: PING
00:23:37: PONG PINGPONG!
00:23:39: Also Sachebenen hinher, hinher.
00:23:42: Und man verliert sich völlig und wird nur noch genervt.
00:23:46: Diese Gespräche brauchen eine Struktur Und die wäre die gerade genannte.
00:23:52: Also dass man immer bei den Fakten bleibt, dann schaut wie es wirkt und dann miteinander eine gemeinsame Einigung geht und in eine Erwartung, die man hat.
00:24:03: Ja gut Mensch!
00:24:04: Dann kommen wir schön langsam schon zum Ende und wir haben ja am Ende immer unsere goldene Frage und die Petra ist da immer super kreativ.
00:24:14: Ich hau sie schon so mit ganz großen erwartungsfreudigen Augen an.
00:24:20: Du hast mich auf die heutige Frage gebracht im Reden, gerade vorhin.
00:24:26: Und zwar habe ich ja viele Jahre in einer Pflegeschule die Prüfungen abgenommen und eine meiner Prüfungsfragen in der mündlichen Prüfung war Wie verwandeln Sie Antipathie in Sympathie?
00:24:47: Genau.
00:24:47: Und es wäre die heutige Schlussfrage, also wie kannst du die Antipartie bei diesem schwierigen Mitarbeiter in Sympathie verwandeln?
00:24:56: Und das geht so indem du ganz bewusst wieder Sherlock Holmes suchst nach etwas was dir gefällt!
00:25:04: Also was wäre die Frage jetzt ja?
00:25:07: Was hat der Mitarbeiter sich dennoch und trotzdem und darüber hinaus tatsächlich sympathisch
00:25:13: finden?!
00:25:17: In diesem Sinne wünschen wir euch eine gute, wie soll man sagen?
00:25:20: Gutes Pferdenlesen.
00:25:22: Gute Deletivarbeit.
00:25:24: Ja,
00:25:24: gute Schölle Combs!
00:25:25: Ich bin mir so sicher...gutes Schöller Combes.
00:25:29: Ich bin mehr so sicher dass es da irgendwas gibt.
00:25:32: jeder Mensch also ich bin mir sicher selbst keine Ahnung selbst Ladi Mirputin hat irgendeine Seite die man vielleicht mögen kann.
00:25:38: Meinst du Trump auch?
00:25:40: Ich glaube schon.
00:25:42: Man muss sie nur finden!
00:25:44: Ja, dann gute
00:25:45: Suche und bis zum nächsten Mal.
00:25:49: Schön dass ihr eingeschätzt habt das zum nächsten mal und da machen wir weiter mit einem neuen frischen Thema und das lautet Veränderung in unsicheren Zeiten.
00:26:01: Also wenn ihr Lust habt schattet gerne ein und ansonsten Tetra und ich hier verabschieden uns bis zum nächstem Mal.
00:26:06: Bis zum nächsten.
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